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Sonntag, 21. März 2010

Traumaaufruf

18 Kommentare:

Peter Henselder hat gesagt…

Habe hier aus meinem ehemaligen Heim einen Mann, der gerade einen Selbstmordversuch hinter sich hatte, da er sein Trauma nicht bewältigt bekommt. Ihm hat die Krankenkasse nur 30 Stunden finanziert und dann diese Behandlung trotz Gutachten nicht mehr weiter finanziert. Die staatlichen Stellen und auch die kirchlichen, wollen im Moment noch keine Lösungen für dieses Problem. Man debattiert lieber. Je länger diese Debatten um die Wiedergutmachungen laufen, um so kleiner werden die Opfergruppen. Sie sterben
langsam aus.

Mit freundlichem Gruß
Peter Henselder

Aktivist für Heimkinder
Berlin

Andrea Gottschal hat gesagt…

Das Problem sind die Kosten für eine stationäre Behandlung.

Bisher ist trotz mehrmaligen Widersprüchen alles abgelehnt worden. So schleppt man sich von einer Therapie zur nächsten und muss dann noch darauf achten, das es jedes Mal eine andere Form von Therapie ist, sonst muss man immer 2 Jahre vergehen lassen. Auch da müsste sich etwas ändern, die Therapien sollten so lange genehmigt werden wie man sie braucht. Ich mach jetzt seit 2 Jahren wieder eine Therapie und sie endet jetzt, wieder da wo ich sie am meisten bräuchte, um nicht wieder abzusacken. Aber wieder scheitert es an den Kosten. Ich hab niemanden der mich wirklich mal an die Hand nimmt und mit mir den Weg geht, mich in dem was ich tue bestärkt. Außer die Therapeutin, aber die sehe ich nur noch alle paar Wochen. So muss ich den Kampf mit mir selber ausfechten, Tag für Tag. Ich hab auch keine Freunde denen ich mich so anvertrauen könnte, bis jetzt sind alle weggelaufen, wenn sie davon gehört haben. Meine Probleme will niemand hören, alle sind viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Man kommt sich vor als hätte man die Pest am Leib. Noch nicht einmal mit meinen Geschwistern kann ich über damals richtig reden, auch sie sind sich selbst am nächsten. Medikamente hab ich auch schon genommen, mit dem Erfolg extrem abzunehmen. Das richtige war noch nicht dabei und Experimente kann ich mir bei meinem derzeitigen Gewicht und Gesundheitszustand nicht mehr leisten. Ich finde es müsste noch mehr in der Öffentlichkeit über Vergewaltigungen und ihre Folgen gesprochen werden, denn die Folgen sind am schlimmsten. Und über wirkliche Hilfsmöglichkeiten, das Ganze zu verarbeiten.

Anonym hat gesagt…

Da mir aus reiner Bösartigkeit und Zusammenhalt der Ärzte eine Diagnose gestellt wurde, Borderline und Münchhausen, innerhalb 3 Minuten, werde ich seitdem nirgends mehr korrekt behandelt. Mich dagegen wehren, hatte bisher keinen Erfolg!! Auslöser war das ich in meinem allerersten Klinikaufenthalt (Neurologie, wegen einem Halswirbelsyndrom) und mich deshalb beschwerte, wegen dem Oberarzt!! Meine Geschichte ist dermaßen Horror, nun schon über 2 Jahre, das sie mich echt krank gemacht hat. Ich schließe mich dieser Petition an, weil diese Macht der Neurologen usw. Wahnsinn ist!

G.L aus Köln hat gesagt…

Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, das auch nach über 30 Jahren ein Missbrauch noch Folgen hat.

Behandlungen konnten nicht erfolgen, da sie nicht irgendwelchen Richtlinien entsprechen. Aufklärung gleich Null oder mit Absicht falsch diagnostiziert, damit man mit Krankenkassen abrechnen kann.

Anonym hat gesagt…

Anonym hat gesagt…
Ich habe bei meiner Musterung erfahren, was sexuelle Gewalt durch Ärzte in einer staatlichen Einrichtung bedeuten kann. Viele Jahre danach ist mein Trauma erst richtig durchgebrochen und es lässt mich einfach nicht mehr los. Oft kreisen meine Gedanken um die früheren Erlebnisse in den verschiedenen KWEÄ, ich habe Alpträume mit Schweißausbrüchen und Herzrasen, oft deshalb auch eine niedergeschlagene Stimmung. Ich vermeide Arztbesuche fast gänzlich, mag mich von Menschen in weißen Kitteln nicht mehr anfassen lassen. Das damals war eine Vergewaltigung meiner Seele. Ich freue mich, dass sich endlich eine Kampagne unter der Leitung von Lars G Petersson diesem Problem angenommen hat: http://www.musterung.us/buch/ Ich selbst schrieb Briefe an verschiedene Ministerien, die jedoch alle unbeantwortet blieben. Heute weiß ich, ich bin beileibe nicht der einzigste der ein Musterungstrauma hat. Versuche ich das Thema bei anderen Männern aus meinem Bekanntenkreis anzusprechen, wird mit Schweigen reagiert. Es ist wahr was Lars G Petersson dazu sagt: Alle schämen sich! Es ist ein gesamtgesellschaftliches Problem ersten Ranges in Deutschland. Ich finde, die Bundeswehr muss sich dafür bei den Opfern entschuldigen und SOFORT Schluss machen mit der für die Tauglichkeit völlig unerheblichen Intimuntersuchung. Man kann diese Untersuchung heute einfach verweigern (früher wurde mit einem Ordnungsgeld gedroht und mit einer Vorstellung beim Psychologen), aber die Bundeswehr verschweigt das den jungen Männern absichtlich.

Marco Lenz hat gesagt…

Die Praxis für Traumatologie von Herrn Michael Kopper, die sich jetzt in Köln-Marienburg ( Unter den Ulmen 5) befindet, möchte ich empfehlen.

Zur Zeit bin ich bei Herrn Kopper in therapeutischer Behandlung und bin sehr zufrieden.

Der Empfang ist höflich und man bekommt Getränke, wie z.B. Tee und Kaffee angeboten. Aber nicht nur die Getränke sind ein nettes Angebot, sondern man kann im Wartebereich interessante Zeitschriften über Gehirnforschung lesen, sowie in interessanten Bücher nachschlagen. Des weiteren kann man sich eine DVD ansehen, die interessante Meeresbilder zeigt und eine entspannende Musik abspielt. Schon der Wartebereich ist gemütlich und interessant gestaltet.

Herr Kopper hat es schon in wenigen Monaten geschafft, dass ich ein gewisses Selbstwertgefühl aufbauen konnte. Er hört genau zu und analysiert Fragestellungen und Probleme genau. Er weiß, dass ich es in vorherigen Therapien nicht einfach hatte und dass ich viele Enttäuschungen hinter mir habe. Er ist sehr bemüht Zukunftsperspektiven mit mir zu erarbeiten, wie ich mein Leben besser in den Griff bekomme.

Insgesamt habe ich den Eindruck, dass Herr Kopper auch in jeder Notsituation zu erreichen ist.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass er sehr einfühlsam ist und dass er großen Wert darauf legt, dass man gerecht behandelt wird.

Herr Kopper hat auch interessante Kooperationspartner, wie z.B. das Institut für Gehirnforschung in Stuttgart.

Ich fühle mich bei Herrn Kopper gut aufgehoben und freue mich einen Therapeuten gefunden zu haben, der mich versteht und der mir endlich hilft.

MFG
Marco Lenz

Anonym hat gesagt…

Herr Kopper gehört wirklich zu den wenigen Therapeuten, die ein sehr hohes Moralgefühl haben und bei denen das Wohl Ihrer Patienten an erster Stelle steht.
Zuvor durfte ich sehr negative Erfahrungen mit Therapeuten machen und war schon etwas voreingenommen, aber meine Vorurteile haben sich nicht bestätigt.

Was mir besonders gut an der Therapie gefallen hat war folgendes:
macht sich wenig Notizen, ist nicht unangenehm neugierig und stellt keine unangenehmen Fragen(z.B. beruflicher und familiärer Hintergrund) aber dafür interessiert am Menschen und hört dafür umso mehr zu
Spezialisierung auf Traumatherapie und deren Begleiterscheinungen (posttraumat. Belastungsstörung, Flashbacks etc.) und ADHS / ADS
bietet eine spezielle Traumatherapie mit EMDR an, wobei man als Patient niemals unter Druck gesetz wird und nur darüber spricht worüber man sprechen kann
ist durchgehend nett und verständnissvoll
hat in Krisensituationen sehr kurzfristig (zum Bsp. nächster Tag oder am selben Tag) Termine frei
ist kein bisschen arrogant oder besserwisserisch
gibt dem Patienten ein hohes Gefühl der Eigenverantwortung und Eigenregulierung und Einflussnahme auf die Therapie. Viele Therapeuten tun dies nicht sondern genießen ihre Machtposition über den Patienten und sind seltsam egozentrisch. Ich durfte auch diese unangenehme Erfahrung machen...
Insgesamt habe ich mich in der Praxis sehr gut aufgehoben gefühlt, meine Schwierigkeiten verstanden und bearbeiten können. Ich bin sehr dankbar, dass mir Herr Kopper so gut geholfen hat.

Anonym hat gesagt…

Hallo,
ich möchte etwas dazu sagen, was Marco Lenz in seinem Kommentar hier gesagt hat. Ich finde man muss auch beachten, dass wir jene Leute auf diese Problematik aufmerksam machen müssen, die dazu neigen den Kopf zu schütteln, wenn es um Traumatisierung geht, die sich einfach nicht in einen anderen Menschen hineinfühlen können und die nicht verstehen, warum sich ein Mensch durch etwas in tiefster Seele verletzt fühlt, da es für sie selbst vielleicht nur zu einer Lappalie gereicht hätte, was ein anderer erlebt hat. Denn auf so ein Unverständnis stoße ich persönlich bei anderen immer wieder. Irgendwann kommt man dann an den Punkt, wo man aufhört sich anderen mitzuteilen und über das Vorgefallene zu sprechen. Was natürlich gänzlich der falsche Weg ist. Denn die Gesellschaft MUSS wissen, dass SIE es schuld ist, wenn einzelne Menschen dann oft ein Leben lang leiden.
So wie Marco es sagt, könnte es aber meiner Meinung nach falsch aufgenommen werden. Man könnte Menschen die unter einem Trauma leiden, für Sonderlinge halten, für Leute die von Natur aus nicht ganz richtig im Kopf sind, nur weil sie weit empfindsamer sind als eben die anderen. Ich finde es muss viel deutlicher gesagt werden, dass die Gesellschaft der Verursacher von psychischem Leiden ist und das dies möglichst vollständig für die Zukunft abgestellt werden muss. In einer Gesellschaft wie der unsrigen muss einfach gelernt werden, auf anderer Leute Gefühle VIEL MEHR Rücksicht zu nehmen – VORHER und nicht nur erst nachher, wenn es schon passiert ist. Dann ist es nämlich eigentlich fast schon zu spät. Seelische Wunden werden nie ganz wieder ausheilen und darauf sollte und muss immer wieder hingewiesen werden. Ja klar, ich wünschte auch, alle Menschen wären so wie dieser Michael Kopper. Leider befinden wir uns aber oft unter Bestien.
Herzliche Grüße an alle Mitleidenden

Anonym hat gesagt…

Ich finde die Seite Traumaaufruf gut, vor allem wegen der vielen fundierten Informationen. Wissen hilft mir oft, vermindert die Hilflosigkeit und Ohnmacht, unterstützt mich manchmal aus der passiven Opferrolle in Richtung aktive Autonomie zu gelangen.

Wollte noch einen Tipp aus meiner Erfahrung hinzufügen:
Bin selbst Überlebende (Missbrauch in der Kindheit, und sexueller Mißbrauch in der Therapie) und ich würde aus meiner Erfahrung nicht mehr auf jeden Fall zur Anzeige bei der Polizei raten: Auch wenn die Anzeige ein Weg des Sich-Wehrens ist, die Struktur des Justizsystems ist (sicherlich ungewollt) derart, dass man immer wieder in Situationen von Hilflosigkeit und Ausgeliefertsein gebracht wird und dadurch wieder zum Opfer wird. Dies gilt sowohl für das Ermittlungsverfahren sowie die Dauer bis zur Hauptverhandlung, bei mir inzwischen 3 Jahre und jetzt wieder auf unbestimmt verschoben. Dies bedeutet: Verhinderung von Lebensplanung, Verhinderung der Sicherheit das Thema endlich ruhen lassen zu können, Verlängerung der Arbeitslosigkeit, Kämpfen bis zum Umfallen, verlorene Lebenszeit,...

Ich würde, wenn ich die Kraft hätte, auch eine Petition initiieren, an das BundesJustizministerium gerichtet, mit der Forderung dass den Strafverfolgungsbehörden (Polizei, Gericht, Staatsanwaltschaft) für das gesamte Strafverfahren bei Opfer von Missbrauch, Sexualstraftaten u. dgl. ein Zeitlimit gesetzt wird. Das jahrelange Hinziehen der Verfahren und damit verbundene wiederholte Aufreißen der Wunden ist absolut schädlich und kann zu wiederholten stationären Aufenthalten, jahrelanger Arbeitslosigkeit bis zur Frühberentung führen.

Ich weiß, die Gerichte sind völlig überlastet. Dennoch denke ich, dass der Steuerzahler lieber mehr RichterInnen bezahlt, welche schnellere Verfahren leisten können, als für den Lebensunterhalt von noch mehr langandauernd arbeitsunfähigen bzw. früh berenteten Menschen aufzukommen. Abgesehen von der Lebensqualität der Betroffenen.

Traumaaufruf hat gesagt…

Eine der Betroffenen, die sich bei mir gemeldet hat, möchte hier zum Thema ihre Erlebnisse schildern
www.schattenspuren.de

Seite wie diese zeigen auf, dass es zu unterschiedlichen Missbrauchformen in Behandlungen kommen kann,gegen die wir uns wehren müssen.

Anonym hat gesagt…

Auch ich habe eine Odysee an sog. Hilfsangeboten hinter mich gebracht.
Nach einem sex. Übergriff durch einen Allgemeinmediziner (er nannte den Übergriff Hautkrebssceening!) befinde ich mich seit genau zwei Jahren in einem tiefen Loch.
Eine rechtsanwaltliche Beratung verlief ins Leere.
Ich würde zum Täter, wenn ich dem armen Arzt "ans Bein pinkeln würde", der hätte dann keine Lobby mehr und in unserer kleinen Stadt könnte ich mich heißlaufen, wenn ich das Verfahren überhaupt durchstünde. Männlicher Anwalt!
Traumakliniken versprechen einem die ganze Bandbreite an Hilfsangeboten und halten nichts davon, bei Hinweis auf fehlerhafte Arbeit ist natürlich immer die Patientenschaft die Dumme. Bitte immer schriftlich bestätigen lassen, dass z. B. wirklich EMDR angeboten wird. Die meisten Kliniken bieten trotz gegensätzlicher Angaben im Prospekt oder Internetrepräsentanz nur eine Stabilisierung. Ich habe drei Kliniken durchlaufen und unmögliche Dinge erlebt! Ich wollte sogar von einer Rehaklinik aus in die Psychiatrie eingewiesen werden, so fertig war ich. Was soll man sagen - man kann wenig tun,aber diese Seite finde ich toll - sich wehren das ist es!
Ich würde mich gerne engagieren.

Traumaaufruf hat gesagt…

Praxis Dr. Lemmé Berlin, Orthopädie. Herr Dr. Mart. ist ein phantastischer Arzt, er ist unter all denen, die ich kennengelernt habe, der beste Arzt. Menschlichkeit ist etwas, was man eben nicht studieren kann. Dieser Arzt konnte hervorragend mit dem Thema Missbrauch umgehen,die nötige Distanz und Einfühlungsvermögen aufzeigen und zudem erfolgreich behanden (Akupunktur), also fachlich versiert ist. Auch kritische Dinge wurden angesprochen, aber immer in einer sehr guten Arzt-Patienten Beziehung (in Würde und Offenheit).

Dr.Lemmé, Orthopäde in Berlin, ist in meinen Augen ein arroganter Arzt, der überhaupt kein Einfühlunsgvermögen besitzt und in einer der Behandlungen einfach seine Hände auf meine Beine gelegt hat und mir zu Verstehen gegeben hat, dass er die Macht besitzt und nicht ich. Ich habe ihm dann vor den Arzthelferinnen mächtig die Meinung gesagt. Jeder kann seine Meinung haben und äußern, aber bitte mit Respekt! Mein Abschlussatz als ich ging war: Sie können sich von Dr. Mart. noch tausend Scheiben abschneiden. Leider ist Dr. Mart. nicht mehr in der Praixis und ich hoffe, dass er mich bald wieder weiter behandeln kann, da es nur wenig gibt, die mit diesem speziellen Thema umgehen können.

Traumaaufruf hat gesagt…

Praixs Dr. Rodem. Berlin

Zunächst war die Behandlung in Ordnung. Kurze Wartezeit und freundlicher Empfang. Mir wurde dann jedoch in der Behandlung gesagt, dass es unklug sei vor dem Sozialgericht zu klagen, frage mich nur, wie ich ansonsten meine Kur bewilligt bekommen hätte oder all die anderen Dinge hätte durchsetzen sollen?

Es wurden in Bezug auf das Trauma merkwürdige Aussagen getroffen, die einen Traumabetroffenen nun wirklich nicht unbedingt stärken oder Mut machen, was aber ein wichtiger Aspket der Behandlung ist.

Traumapatienten müssen Untersuchungen in der Endokrinologie erhalten, wurde aber von ihr ignoriert, also ich bekam keine Überweisung, so dass ich nun selbst direkt in eine solche Praxis gehe.

Gerade solche Untersuchungen sind für Traumapatienten ambulant extrem wichtig, die aber oft nur in stationären Behandlungen durchgeführt werden.

Traumaaufruf hat gesagt…

In einer Behandlung in der Hochschulambulanz Berlin wurde ich stark retraumatisiert durch Dr. Berg.

1.Keine gründliche Anamnese
2.Keine gründliche Aufklärung
3.Bei der Diagnostik sollten noch vor dem Gespräch schnell Fragebögen ausgefüllt werden, ohne zu wissen, welche das waren
(bei einer anständigen Traumatherapie wird immer erst ein Gespräch geführt)und jeder Patient hat das Recht auf Aufklärung
4.Erzählen des Arztes von undurchschaubarem Material(was später die Retraumatisierung in erheblichem Maß auslöste)
5.Keine Diagnose bekannt gegeben
6.Mehrfache Anforderung der Unterlagen über den Klinikchef schlugen zunächst fehl. Am Ende hatte ich dann endlich den Arztbrief erhalten.

Ich kann hier keine Empfehlung aussprechen!
Das Vertrauen in Behandlungen wurde nach dieser Erfahrung extrem verletzt! Nur durch meinen Glauben konnte ich ins Leben zurückfinden!

Hochschulambulanz für Psychiatrie und Psychotherapie
Hindenburgdamm 30
D-12200 Berlin

Mehrere Briefe an die Klinikoberen nach Forderungen sich besser um Traumapatienten zu kümmern, hatte demnach Erfolg. Wie die Behandlungen nun aber wirklich heute sind, kann ich nicht beurteilen. Die Klinik bietet nun dreimonatige stationäre Traumatherapien an.

Traumaaufruf hat gesagt…

Kuklinik Hohes Licht im Allgäu
Das gesamte ärztliche Team kann ich nur empfehlen. Ich hatte nach meiner Klage am SG Berlin eine Kur erhalten, nachdem die DAK ambulant zuvor keine adäquate Hilfe leistete. Das gesamte Team konnte mit dem Thema gut umgehen, ich habe mich unter allen Patienten garnicht mehr wie eine Traumbetroffene gefühlt. Ich hatte dann in der Klinik das Glück eine wirklich sehr herzliche und fachlich versierte Traumatherapeutin anzutreffen, die zudem ein starke Frau ist, sehr kämpferisch im Bereich Trauma, durch die ich allgemein wieder mehr Vertrauen zu mir selbst und in Behandlungen erhielt, wofür ich dankbar bin. Kleinere Orte in einer schönen Umgebung sind für das Seelenheil von Vorteil!

Traumaaufruf hat gesagt…

Praxis Dr. Dreh.

Da ich seit Jahren aufgrund des Missbrauchs unter Ekzemen leide, suchte ich kürzlich einen Hautarzt auf. Ich wollte nach Jahren eine neue Austestung meiner Allergien vornehmen lassen. Dieser lehnte die Behandlung in dem Moment ab, wo ich meine Mitspracherechte einbringen wollte. Ich wies dabei auf meine Rechte hin und dieser teilte mit, dass er mich nicht behandeln würde, eine frühere Akte existiere auch nicht und meine Allergien seien unheilbar, schließlich bin ich chronisch krank, da ändert sich nichts mehr. Da ich nicht damit einverstanden war, verließ ich die Praxis. Zuvor hatte er mir mitegteilt, dass ich seine Arzthelferin beleidigt hätte, was nicht stimmt, da diese extrem unfreundlich war, ich darauf hinwies und dann äußerte, das diese meinte, ich sei die erste Patientin in der Praxis die nach §810 Einsicht die Unterlagen haben wolle, was mir schleierhaft erschien.

Die meisten Ärzte haben Angst vor wachsamen Patienten.

Traumaaufruf hat gesagt…

Eine meiner schlimmsten Erfahrungen machte ich in einer Orthopädiepraxis Berlin, von einer Ärztin die in der Ärztekammer sitzt Frau Dr. Heinr.

Da der Arzt, der mich zuvor super behandelte, nicht mehr in der vorherigen Praxis tätig war, wollte ich ein neues Rezept für manuelle Therapie. Ich hatte bereits eine langfristige Schmerztherapie begonnen. Da sämtliche Ärzte zuvor bei mir mehrere Diagnosen stellten, die allesamt zutrafen, hatte diese Ärztin nichts festgestellt, ich müsse zum Schmerztherapeuten ohne das ich das wollte, zudem müsse ich psychosomatisch eine Abklärung haben, obwohl ich ihr mitteilte, dass bei mir bereits eine PTBS diagnostiziert wurde. Sie stellte mir kein neues Rezept aus, obwohl ich diese Therapie schon hilfreich in Anspruch nahm und hier bereits gute Behandler hatte. Sie verletzte meine Rechte und die andere Ärztin unterstützte diese bei der Behandlung. Ich äußerte, dass ich mich beschweren werde und die Ärztin meinte androhend: Machen Sie das, die Ärztin sitzt in der Ärztekammer, was heißt, diese haben die Macht, Sie haben keine Chance.

Ich forderte die Unterlagen an und da stand die Diagnose:

Querulatorische Persönlichkeitsstörung

woraufhin ich mich natürlich beschwert habe und zwar über die Patientenbeauftragte.

Schlimmer kann es fast nicht mehr kommen!

Beate Basner hat gesagt…

Hallo,

sexueller, emotionaler Missbrauchs, jede Misshandlung die ein Mensch erfährt ist nicht nur Seelenmord und eine starke Beschneidung eines selbsterfüllten Lebens, sondern erzeugt auch einen hohen volkswirtschaftlichen Schaden. Und die momentane Situation trägt leider nicht dazu bei, dies zu ändern.
Ich wurde selbst von Geburt bis zum Alter von dreizehn Jahren Opfer von sexuellen und emotionalen Missbrauchs.
Als mit Ende zwanzig die ersten gravierenden Folgen eintraten geriet ich ein Mühlwerk von Psychatrie, Psychopharmaka und Borderlinediagnosen. Ein Teufelskreis. Gerade die Diagnose Borderline lastet mir immer noch schwer auf den Schultern. Aus diesr Mühle konnte ich mich befreien, Folge aber ist, dass ich jegliches Vertrauen in Ärzte und Therapeuten verloren habe. Hinzu kommt die jetzige Erwerbslosigkeit.
Es muss dringend etwas geschehen, innerhalb der Medizin auch fachübergreifend.

Mit freundlichen Grüßen
Beate Basner